Schmetterlinge in weiß
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Die Reise der Pinguine

Als ich heute morgen über die Straße ging,
sah ich einen toten Vogel.
Er lag direkt am Bordstein,
fast hätte ich ihn übersehen,
wäre raufgetreten.

Doch er war groß,
größer als gewöhnliche Stadtvögel.
Schwarze Federn,
weiße Federn.
Dazwischen etwas Gelbes.
Verwunderung machte sich in mir breit.
Ein Hauch von Verwirrung.

Den Schnabel etwas gekrümmt,
und leicht geöffnet.
So lag er da.

Ich, jedoch, ging weiter.
Vorbei an dem Vogel,
dem Vogel, von dem ich nicht wusste,
wie er dorthinkam,
wo er augenblicklich ist.
Ein Vogel, den man nur im Zoo sieht.
Ein Vogel, der die Kälte liebt.
Ein Vogel, der Vogel,
DIESER Pinguin.

Ich grübelte,
doch ich kam nicht weiter.
Dieses Tier löste in mir ein
Gefühl von Neugier aus,
das ich bisher nicht kannte.

Dennoch, betrübte es mich.
Ich hatte keinen Hunger mehr
auf den Kuchen,
den ich soeben beim
Bäcker geholt hatte,
bevor der Pinguin in mein
Leben trat.

Irgendetwas daran war seltsam.
Also, beschloss ich noch einmal
an diesen Ort zu gehen.
Als ich aber dort ankam,
war der Vogel weg.
Sicherlich hatte der Müllmann
ihn schon mitgenommen.
Oder es war alles nicht mehr,
als eine simple Einbildung.


geschrieben für die Mina =)
19.5.07 21:37
 


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