Schmetterlinge in weiß
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Tanz des Mondes

Groß und hell leuchtend,
in gänzlicher Vollkommenheit steht er hoch
oben am Himmel - der Mond,
rund und gelb,
ebenso wie ein Käsecracker
mit all seinen Unebenheiten auf der Oberfläche.
Dabei ist es nur ein großer Stern,
und man könnte denken,
all die kleinen Sterne ringsrum wären Krümel,
die vom Mond abgefallen sind...
doch wir wissen es besser,
wir sind unverbesserlich,
unerreichbar und doch so verletzlich.
Wir welken vor und hin,
doch das ist unwichtig,
denn in der Dunkelheit kann uns keiner sehen,
wenn da nicht der Mond wäre,
der seinen Blick auf uns wirft, uns erhellt
und allen unser wahres Gesicht zeigt.
Ein Gesicht mit leeren Augen,
tränenüberströmt
und einem Ausdruck von Abwesenheit...
ohne eine einzige Bewegung,
als wäre man in ein tiefes Koma gefallen.....
Ein Koma, aus dem man nie wieder aufwacht...
einsam
allein
vergessen
Nur das Mondlicht huscht ab und an vorüber..
es taucht auf
und
verschwindet
fast so, wie eine Halluzination,
ein Irrlicht.
Doch nicht jeder kann es sehen,
man muss genau hinschauen...
20.1.07 17:53
 


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