Schmetterlinge in weiß
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Die Reise der Pinguine

Als ich heute morgen über die Straße ging,
sah ich einen toten Vogel.
Er lag direkt am Bordstein,
fast hätte ich ihn übersehen,
wäre raufgetreten.

Doch er war groß,
größer als gewöhnliche Stadtvögel.
Schwarze Federn,
weiße Federn.
Dazwischen etwas Gelbes.
Verwunderung machte sich in mir breit.
Ein Hauch von Verwirrung.

Den Schnabel etwas gekrümmt,
und leicht geöffnet.
So lag er da.

Ich, jedoch, ging weiter.
Vorbei an dem Vogel,
dem Vogel, von dem ich nicht wusste,
wie er dorthinkam,
wo er augenblicklich ist.
Ein Vogel, den man nur im Zoo sieht.
Ein Vogel, der die Kälte liebt.
Ein Vogel, der Vogel,
DIESER Pinguin.

Ich grübelte,
doch ich kam nicht weiter.
Dieses Tier löste in mir ein
Gefühl von Neugier aus,
das ich bisher nicht kannte.

Dennoch, betrübte es mich.
Ich hatte keinen Hunger mehr
auf den Kuchen,
den ich soeben beim
Bäcker geholt hatte,
bevor der Pinguin in mein
Leben trat.

Irgendetwas daran war seltsam.
Also, beschloss ich noch einmal
an diesen Ort zu gehen.
Als ich aber dort ankam,
war der Vogel weg.
Sicherlich hatte der Müllmann
ihn schon mitgenommen.
Oder es war alles nicht mehr,
als eine simple Einbildung.


geschrieben für die Mina =)
19.5.07 21:37


Am laufenden Band

Die Sonne geht auf
und wieder unter.
Der Tag wird zur Nacht,
die Nacht zum Tag.
Ein fortlaufender,
sich nie ändernder Prozess.

Stürmisch, energiegeladen und
voller Begeisterung für Neues,
so sollte er anfangen,
der frische Tag.
Stattdessen, jedoch, ist er
von Trägheit, Müdigkeit
und dunklen Ringen unter den Augen geprägt.

Du fragst wieso?

Weil wir zu beschäftigt sind,
um zu merken, wann Tag und Nacht
ihre Schichten tauschen.
Weil wir zu beschäftigt sind,
um die schönen Dinge im
Leben mitzubekommen -
zu genießen.
Weil wir zu beschäftigt sind,
überhaupt etwas mitzubekommen.

Wir übersehen das Kleine,
denn wir schauen nur nach dem Großen.
Das, was wir nicht einmal mit der
Fingerspitze erreichen können.
Nur das ist gut genug.

Doch damit haben wir die falsche Entscheidung getroffen.
Das Rezept für das Glück,
ist ein anderes.
19.5.07 21:36


Tanz des Mondes

Groß und hell leuchtend,
in gänzlicher Vollkommenheit steht er hoch
oben am Himmel - der Mond,
rund und gelb,
ebenso wie ein Käsecracker
mit all seinen Unebenheiten auf der Oberfläche.
Dabei ist es nur ein großer Stern,
und man könnte denken,
all die kleinen Sterne ringsrum wären Krümel,
die vom Mond abgefallen sind...
doch wir wissen es besser,
wir sind unverbesserlich,
unerreichbar und doch so verletzlich.
Wir welken vor und hin,
doch das ist unwichtig,
denn in der Dunkelheit kann uns keiner sehen,
wenn da nicht der Mond wäre,
der seinen Blick auf uns wirft, uns erhellt
und allen unser wahres Gesicht zeigt.
Ein Gesicht mit leeren Augen,
tränenüberströmt
und einem Ausdruck von Abwesenheit...
ohne eine einzige Bewegung,
als wäre man in ein tiefes Koma gefallen.....
Ein Koma, aus dem man nie wieder aufwacht...
einsam
allein
vergessen
Nur das Mondlicht huscht ab und an vorüber..
es taucht auf
und
verschwindet
fast so, wie eine Halluzination,
ein Irrlicht.
Doch nicht jeder kann es sehen,
man muss genau hinschauen...
20.1.07 17:53


Sternenhimmel..oder so

Siehst du es, das Glitzern am Himmel?
Immer dann, wenn die Sonne längst untergetaucht ist.
und du ihre warmen Strahlen nicht mehr auf der Haut spüren kannst.
Immer dann, wenn sie sich vor der dunklen Nacht versteckt,
die doch so wunderbar erscheint.

Der Nachthimmel ist dunkelblau und klar,
es scheint, als wäre er niemals von jemandem berührt worden,
so unendlich unerreichbar und wirkt er.
Es scheint, als könnte man durch ihn hindurch sehen,
doch die unzähligen Sterne halten unseren Blick auf.
Sie sollen uns ablenken.
Sie nehmen Formen an, als wollten sie uns damit
Botschaften hinterlassen….
Doch das tun sie nicht.
Das Einzige, was sie hinterlassen, ist ein Rätsel.
Ein Rätsel hinter das keiner kommt.

Jeder dieser Sterne erzählt eine Geschichte.
Eine Geschichte, die keiner erzählen kann.
Und was tun wir, um dem Problem aus dem Weg zu gehen?
Wir lassen es ruhen und wünschen uns die Sonne zurück.
Doch jeden Tag fängt das Spiel von vorn an
Und keiner hat die Macht es zu ändern,
denn dazu müsste er das Rätsel lösen.
15.1.07 20:06


down the street...

i walk along the street
i am nothing ... but lonely
where should i go?
what should i do?

i pretend i hear the birds singing
but it is only the sound of cars getting nearer
i am only a damn liar.

nobody walks through the corner
they have something better to do
but what about me?
i still go down the road
until it ends
somewhere... i dont know where...
there... where the rainbow ends

but who can tell me where that is?
10.12.06 20:54


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